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Den Sommer feiern

Henning in Aktion. Foto: Gerd Kaemper

Seit mehr als 50 Jahren wird rund um den Berger See das Sommerfest Schloss Berge gefeiert. Und auch in diesem Jahr können sich die Besucher auf beste Unterhaltung und Spaß für alle freuen. Ob Schlager von Olaf Henning (Foto)und Magic Lauster, Indie- und Punkrock mit den Blind Pilots oder Hard Rock mit Krypronite; das Sommerfest auf Schloss Berge ist keine eingleisige Veranstaltung, sondern bemüht sich um Gäste querbeet. So kommen neben Musikliebhabern auch Familien auf ihre Kosten, und Freunde des Himmelspektakels können sich beim Feuerwerk am Samstag so richtig satt sehen.

Von Pyrit und Feuersteinen

Feuer machen ist gar nicht so leicht. Im Kaminzimmer probieren sich die Teilnehmer beim Feuermachen aus. Anton (r.) versucht mit den Feuereisen aus Pyrit und einem Feuerstein, Funken zu erzeugen. Dörte Rotthauwe (dahinter) ermutigt, Geduld zu haben. Fotos: Ralf Nattermann

„Das ist ja auch für mich ganz spannend heute. So viele fremde und neue Namen." Historikerin Dörte Rotthauwe hat sich mit den neun Kindern, die zur Führung erschienen sind, auf den Boden der Glashalle gesetzt, und man stellt sich gegenseitig vor. Sieben Kinder, alles Cousins und Cousinen, haben einen türkischen Migrationshintergrund. Anton und Frederike ergänzen die neugierige Truppe.  Nachdem geklärt ist, warum man Burgen baute, welchen Sinn und Zweck Schießscharten hatten oder was die Jahreszahl in der Fassade zu bedeuten hat, kann es mit der museumspädagogischen Führung durch Schloss Horst so richtig losgehen.Erstaunlich viel wissen die Kinder, die viele Fragen von Dörte Rotthauwe beantworten können. Die junge Frau nimmt die Kinder mit ins Kaminzimmer, und gemeinsam probiert man, wie man vor rund 500 Jahren ein Feuer entfachte. Das ist gar nicht so einfach. Nicht Grillanzünder und Feuerzeug raus. Nein, eine hohe Kunst scheint das zu sein. Nachdem die Kinder Papier zerknüllt und vor dem Schloss Reisig gesammelt haben, die Historikerin die Rohrkolbensamen, dem Zunder ähnlich, durch die Hände gegeben hat, wird mit dem Feuereisen und einem Feuerstein versucht, Funken zu erzeugen. „Ganz schön schwierig", erklärt die 7-jährige Anisa, die aber doch ein paar Funken hinbekommt. Aber zum Feuer will man es dann doch nicht kommen lassen. Unendlich geduldig reicht Dörte Rotthauwe die Utensilien weiter, lässt ertasten, mal riechen, die Geschichte erleben. Gebannt und diszipliniert folgt die Truppe in den Keller, in dem Lanzen, Ritterhelme, fürstliche Gewänder und Säcke mit Gewürzen stehen. An einer Vitrine mit Tongefäßen erklärt die Historikerin den Sinn der Dreifüßigkeit. Lesen Sie den ganzen Artikel von Denise Klein in der Ausgabe vom 28. Juli.

Gelungenes Bundesradsporttreffen in GE

Foto: Ralf Nattermann

Bereits seit 1953 treffen sich die Fahrradbegeisterten aus ganz Deutschland einmal jährlich zum Bundesradsporttreffen, bei dem sie sich eine Woche lang gemeinsam auf den Sattel schwingen. In diesem Jahr durfte sich Gelsenkirchen freuen, Ausrichter für dieses traditionelle und beliebte Ereignis zu sein. Rund 750 Teilnehmer machten sich dann im Laufe der Woche auf den für die verschiedenen Bedürfnisse zugeschnittenen Touren auf den Weg. Von 40 über 70 bishin zu 100 Kilometer langen Routen, die auf asphaltierten Strecken oder Wirtschaftswegen in die schönsten Ecken der Gelsenkirchener „Peripherie" wie zur Zeche und Kokerei Zollverein, Schloss Raesfeld oder dem Landschaftspark Hoheward führten. Und für die Liebhaber des Mountain-Bikings gings am Samstag auf die Halden der Umgebung. Die Ausdauerfahrer waren ebenfalls am Samstag gefordert. Hier ging es bei der Radtourfahrt „Von Buer zum Rhein" im Rahmen des Rad-Marathon-Cups Deutschland auf eine 208 km lange Strecke. Aber auch für die nicht ganz so Ausdauernden gab es beim Aktionstag des Bundesradsporttreffens auf dem Gelände der Gesamtschule Berger Feld ein richtig sportliches Programm. Versuchen konnten sich alle, die es wollten, im Hallenrad, Radball, Kunstrad oder, oder, oder.

Spitzenwechsel

Beate Kostka (rechts) übergibt symbolisch per Handschlag die Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gelsenkirchen an den neuen Agenturleiter Ingo Zielonkowsky. Foto: Ralf Nattermann

ge. Beate Kostka leitete die Agentur für Arbeit Gelsenkirchen seit 2006 und wechselte in der letzten Woche nach Nürnberg. Der Nachfolgende im Vorsitz der Geschäftsführung, Ingo Zielonkowsky, übernimmt in dieser Woche die Leitung.Eine symbolische Schlüsselübergabe vollzog am letzten Mittwoch (21.) den Führungswechsel und Kostka zog eine positive Bilanz über die letzten vier Jahre. Im Jahr 2006 habe die Zahl der Arbeitslosen in der Region Emscher-Lippe 41000 betragen. Bis zur aktuellen Woche habe man diese auf 27500 senken können. In der Stadt Gelsenkirchen sei die Arbeitslosenquote in diesem Zeitraum von 21,7 % auf
14,4 % gesunken, schildert Kostka. Die Erfolgzahlen seien auf die gute Zusammenarbeit mit den Arbeitgeberverbänden und den Gewerkschaften in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck zurückzuführen, lobt Kostka das gemeinsam Erarbeitete. Lesen Sie den gesamten Artikel von Harald Gerhäußer in der Stadtspiegelausgabe von 28. Juli.

Der Rolls Royce lässt bitten

Foto: Ralf Nattermann

Dass es generationen- und geschlechterübergreifende Hobbies und Interessen gibt, ist in der Fußballstadt Gelsenkirchen nix neues. Aber dass in die Jahre gekommene „Gebrauchsgegenstände" so viel Publikum ziehen; wer hätte das gedacht. Aber eigentlich ist ein Auto, und schon gar nicht ein Oldtimer, einfach nur ein Gegenstand. Nein, ein nostalgisches Gefühl beschleicht den Besucher und die Besucherin, wenn sie durch die Reihen der polierten und blinkenden Schnauzen spazieren, sie erhalten einen wagen Hauch von Vorstellung, wie es früher einmal auf den Straßen ausgesehen haben könnte, erfreuen sich an den schön geschwungenen Kotflügeln und unaerodynamischen Formen. Etwa 350 Oldtimer konnten die Initiatoren des 2. Oldtimer-Treffs, die Oldtimer-Interessensgemeinschaft Gelsenkirchen auf das Gelände des Mobilcamps an der Adenauerallee locken. Und das Fachsimpeln über Jahrgänge, temporäre Moden und Vorzüge der guten alten Mechanik war aus allen Ecken zu hören. Schön, dieser Blick durch den Vorhang der Vergangenheit. Foto: Ralf Nattermann

Ferienworkshops auf Hof Holz

Foto: Ralf Nattermann

Integrativ arbeitet der Hof Holz auf vielen Ebenen. Auch bei der jetzigen Sommerakademie trafen behinderte und nicht behinderte Daheimgebliebene zusammen, um die Ferienzeit mit sinnvollen und schönen Erlebnissen zu füllen. Und die Sommerakademie bot so einiges an Abwechslung an. Ein Tageskursen konnten die Teilnehmer im Workshop „Wir fotografieren uns und unsere Umwelt" ihre Sicht der Dinge festhalten, und die geknipsten Werke hinterher selbst rahmen. Richtig kreativ und erfinderisch konnten die jungen Menschen sich beim Workshop „Hast Du Töne?" ausleben. Mit zum Teil selbst erfundenen und gebauten Schlag- und Rhythmusinstrumenten machte man gemeinsam Musik, erspürte Klänge und Geräusche, trommelt und rockte. Einen Ausflug machte die Gruppe zur Künstlersiedlung Halfmannshof, legte aber auch selbst mit Farbe, Ton, Holz und Stoff Hand an.

Sommersound zieht in den Stadtgarten

Foto: Ralf Nattermann

Gut ausgerüstet waren nicht nur die Musiker auf der Bühne. Auch die Zuhörer, die kleckerweise aber unaufhörlich vor die Bühne im Stadtgarten strömten waren auf alle Eventualitäten eingestellt. Taschentücher zum Trocknen der Sitze, Weingläser für den Merlot im Rucksack, Regenschirm für den kleinen Guss zwischendurch. Doch dieser blieb netterweise aus, sodass der Auftakt desdiesjährigen Sommersound-Reigens bis auf ein paar anfängliche technische Unstimmigkeiten zwischen Band und Mischpult ungetrübt gelungen ist. Den Anfang machten Folk Friends Fireabend, Musiker, die sich einmal im Monat zur Session im Café Alfred in Bulmke-Hüllen treffen, um dort ihrer Leidenschaft, dem Folk, zu frönen. Aber die Musiker und Musikerinnen von Folk Friends Fireabend lieben nicht nur den Folk, sie beherrschen ihn auch. Mit abwechselndem, leichtem und melodiösem Gesang, unterschiedlichsten Instrumenten und guter Songauswahl zeigten die Musiker, dass sie sich die der Session innewohnende Dynamik auch im zehnten Jahr des Bestehens der Folk Friends bewahrt haben. Lesen Sie den gfanzen Artikel von Denise Klein in der Ausgabe vom 28.7.

Die Siedler von ...

Foto: Ralf Nattermann

... der Nollendorfstraße hatten beim Siedlerfest im Wendehammer ihrer Straße ein leichtes Spiel. Bei herrlichstem Wetter fiel es dem Team um Jörg Piwek, dem 1. Vorsitzenden, nicht schwer, die Nachbarn auf die Straße zu locken. Gemeinsam saß man bei Grillwurst, Bier, Kaffee und Kuchen zusammen, und die Kinder amüsierten sich beim „Heißen Draht" ebenso wie beim Kinderflohmarkt. „ Der Renner war natürlich die Tombola", ergänzt Jörg Piwek. Aber nicht nur diese ließ die Siedler bis spät zusammensitzen. Sondern dieses Gemeinschaftsgefühl, das es nur noch in kleinen und funktionierenden Nachbarschaften gibt.

A 42 im Visier

Anwohner Hans-Jürgen Jahnke (l.) ließ ich nicht lange bitten. Auch er fühlt sich durch den A 42-Lärm mehr als gestört. Die Heßleraner Manfred Beckmann (2.v.l.) und Thomas Jahnik (2.v.r.) unterstützen die Bürgerinitiative und Wilfried Böckelmann (r.). Foto: Ralf Nattermann

Das Wort „Lärm" ist sprachhistorisch mit dem Wort „Alarm" verwandt. Und wer diesem Lärm permanent oder auch nur temporär, dafür aber ungeschützt ausgesetzt ist, dessen Körper reagiert zwangsläufig auf die konstante Alarmbereitschaft. Dieser Stress macht krank. Neben unmittelbaren Folgen für das Gehör beeinträchtigt Krach auch das Herz-Kreislauf-System, erhöht den Blutdruck und kann auch einen Herzinfarkt begünstigen.  „Die Forderungen sind nicht außergewöhnlich, leider aber teuer. „Und die Städte haben ja bekanntlich kein Geld", weiß Wilfried Böckelmann, 1. Vorsitzender der Bürgerinitiative Lärm Gelsenkirchen und hat schon die Lösung parat: „Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die kosten so gut wie nichts und schonen die Umwelt. Der ältere Herr, der das erzählt, ist mitten in seinem Element, und man kann sich getrost vorstellen, dass er an einer Sache dranbleibt, sich nicht vorschnell abschrecken lässt. Er steht auf dem Melanchthonplatz in Heßler, es ist gerade Markttag, und hat kein Problem, die Leute an den Stand und zum Unterschreiben zu bekommen. Das Thema ist bekannt, und fast ganz Heßler ist betroffen.„Wir wohnen seit 30 Jahren in Heßler. Aber der Lärm wird immer mehr. Wir fühlen uns nicht mehr wohl", erzählt Ursula Jürvitz und verweist auf den Autobahnlärm der A 42, die auch nachts fahrenden Güterzüge und auf rasende Autos auf dem Fersenbruch. Lesen Sie den ganzen Artikel von Denise Klein in der Ausgabe vom 28. Juli.

Exquisit im Fußball geschult

Foto: Ralf Nattermann

In den Ferien in die Schule? Für Robin Ihmann (2.v.l.) und David Montberg (2.v.r.) kein Problem. Die beiden Fußballbegeisterten hatten beim Gewinnspiel des Stadtspiegel Gelsenkirchen mitgemacht und einen Platz in der Fußballschule von Klaus Fischer (l.) gewonnen. Jeweils in den Oster-, Sommer- und Herbstferien bietet Klaus Fischer, einer der populärsten deutschen Fußballer überhaupt, mit seiner Crew aus ebenfalls sehr bekannten Ex-Profis Wochenkurse für Jungen und Mädchen im Alter von acht bis 15 Jahren an. Die Klaus Fischer-Fußballschule gibt es seit 1997. Von Montag bis Freitag wird am Vormittag und Nachmittag intensiv trainiert. Die Resonanz auf diesen Ferienspaß der Extraklasse ist überall überwältigend. Mittlerweile werden Klaus Fischer-Schulen an 25 Standorten jährlich angeboten. Stadtspiegel-Objektleiter Harald Schmidt (r.) überzeugte sich bei einem Besuch auf der Sportanlage Schürenkamp von den Fortschritten und vor allem den Spaß am Ball.

Ferien im Energielabor

Corinna Arent von der Projektgruppe Energie des Wissenschaftsparks Gelsenkirchen erklärt den Schülern das Experiment aus dem Windkoffer. Foto: Ralf Nattermann

Nur selten kommt es vor, dass Schüler die lang ersehnte Pause unbeachtet lassen. Im EneryLab hingegen ignorierten sie ihre Pause, obwohl sie derzeit Sommerferien haben. „Wir möchten gerne noch mehr Experimente machen", sagt Dominik und beginnt, die vor ihm stehende Versuchsanordnung zu erklären.. Das EnergyLab im Wissenschaftspark Gelsenkirchen wurde im März 2010 mit Unterstützung aus der Wirtschaft, Konjunkturpaketmitteln und Förderung der Bundesagentur für Arbeit eröffnet. Seitdem steht das 300 Quadratmeter große Mitmachlabor den Gelsenkirchner Schülern offen. Ziel des Labors ist es, Schüler aus neunten und zehnten Klassen aller Gelsenkirchner Schulen für das Thema Energietechnologie zu sensibilisieren. Für die Frage nach den erneuerbaren Energien sowie für die Perspektive des Berufseinstiegs in die Natur- und Ingenieurwissenschaften sollen die Jugendlichen hier gleichermaßen begeistert werden. Lesen Sie den ganzen Artikel von Harald Gerhäußer in der aktuellen Ausgabe.

Spielplatz deluxe für einen Tag

Foto: Ralf Nattermann

Ein ordentlicher Spielplatz reicht Kinder eigentlich völlig aus. Es müssen nur genug Spielgeräte da sein, alles sauber sein und in der Nähe sein. Und natürlich gut besucht. Wenn aber, wenn auch nur einmal im Jahr, ein Spielplatzfest stattfindet, dann gibt es keinen Grund mehr, zuhause zu bleiben. Denn dann erwartet die kleinen Leute ein Spielplatz mit einem Extraklacks Abwechslung obendrauf. Beim Spielplatzfest an der Driburger Straße wurde dann auch richtig geklotzt. Zusätzliche Spielangebot, leckere kleine Erfrischungen und Erwachsene, denen man auch mal sagen kann, was nicht so toll läuft. Bezirksbürgermeister Nord, Thomas Klasmann, und die Kinderbeauftragte des Bezirks Nord, Bettina Eggenstein, kamen mit den Spielplatzexperten ins Gespräch. Ach, wenn doch jeder Tag Spielplatzfest wäre.

Go-Kart go!

Foto: Ralf Nattermann

Über einen kleinen Nürburgring können sich ab sofort die kleinen Besucher der Bauspielplatzes an der Bottroper Straße freuen. Die Go-Kart-Bahn haben sich die Kinder schon seit langem gewünscht, und damit dieser Traum in Erfüllung ging, hat sich das Team der Jugendberufshilfe vom Referat Erziehung und Bildung mächtig ins Zeug gelegt. Gemeinsam mit den Kindern wurde geplant, die Profis setzen dann schließlich um. Ganz begeistert zeigten sich auch Jugendamtsleiter Alfons Wissmann (l.) und Bezirksbürgermeister Joachim Gill bei der Einweihung der Bahn am vergangenen Mittwoch. Schließlich waren auch sie mal kleine Jungen.

Dem Sturm und der Säge zum Opfer gefallen

Ein riesiges Loch zeugt von der Größe der Linde, die der Sturm entwurzelte. Foto: Ralf Nattermann

Buer. Das schwere Unwetter über Buer am 16. Juli hat auch erhebliche Schäden im Bereich der Baustelle am St.-Urbanus-Kirchplatz verursacht. Eine großkronige Linde ist vom Sturm unmittelbar entwurzelt worden und auf Dach und Fassade des Pfarrhauses der St.-Urbanus-Gemeinde gestürzt. Drei weitere Linden nördlich der Kirche sind in den Kronenbereichen erheblich geschädigt worden.Bei einer fachlichen Begutachtung der Bäume am Montag wurde festgestellt, dass die Standfestigkeit der Linden nicht mehr gegeben ist und diese aufgrund der erheblichen Kronenschäden leider gänzlich entfernt werden müssen. Um die Verkehrssicherheit aufrecht erhalten zu können, werden die Baumfällungen kurzfristig vor den für Mitte der Woche angekündigten erneuten Gewittern durchgeführt. Das Planungskonzept für die Neugestaltung des St.-Urbanus-Kirchplatzes sah den Erhalt der prägenden Bäume vor. Aufgrund der unerwartet eingetretenen Sturmschäden ist nun eine Anpassung der Planung erforderlich. Vorgesehen ist die Neu-anpflanzung von Bäumen, die später ein ähnliches Erscheinungsbild bieten werden. Als Baumart ist wieder die Linde - der Buersche Wappenbaum - vorgesehen.

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Skateboardfahrer bei Unfall schwer verletzt

Altstadt. Am Donnerstagnachmittag (22.) gegen 16:30 Uhr kam es auf der Hansemannstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 13-jährigen Gelsenkirchener Skateboardfahrer und einem 54-jährigen Autofahrer. Der Mann fuhr mit seinem Auto auf der Hansemannstraße in südlicher Richtung. Als er sich in Höhe der Einmündung zur Brockhoffstraße (Verkehrsregelung rechts vor links) befand, bremste er sein Auto ab. In dem Moment fuhr nach Zeugenaussagen der 13-Jährige mit seinem Skateboard von einer Rampe eines gegenüberliegenden Gebäudes ungebremst auf die Fahrbahn der Hansemannstraße. Dort kollidierte er mit dem Auto und zog sich schwere Verletzungen am Kopf und Ellenbogen zu. Ein Notarzt behandelt ihn noch am Unfallort. Mit einem Rettungswagen wurde der Junge dann ins Krankenhaus gebracht, wo er stationär verblieb. Lebensgefahr besteht nicht

Mann benimmt sich im Hafturlaub daneben

Altstadt. Am frühen Donnerstagmorgen (22.) um kurz nach Mitternacht wollten Polizeibeamte am Elisabethplatz in der Altstadt die Personalien eines Mannes überprüfen, der mit seiner Bekannten unterwegs war und offensichtlich eine Mülltonne umgetreten hatte. Während seine Bekannte sich einsichtig zeigte und den Müll aufheben wollte, verhielt sich der alkoholisierte Mann (31 Jahre) sofort aggressiv gegenüber den Beamten und beleidigte sie als Bastarde, Wichser, Missgeburt und Penner. Diese Beleidigungen wiederholte er. Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass er zurzeit Hafturlaub hat. Nach Rücksprache mit der Justizvollzugsanstalt Bielefeld muss der Häftling während seines Hafturlaubes Auflagen beachten. Unter anderem darf er keinen Alkohol trinken und keine Straftaten begehen. Dies hätte einen sofortigen Abbruch seines Hafturlaubes zur Folge. Der Sachbearbeiter der JVA  Bielefeld teilte den Polizeibeamten mit, dass man den 31-Jährigen umgehend in die Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen bringen soll. Während der Fahrt dorthin zeigte er starke Gefühlschwankungen, von äußerst freundlich bis aggressiv und umgekehrt. In der JVA verabschiedete er sich von den Beamten mit einem ausgestreckten Mittelfinger und den Worten: „ Ihr scheiß Wichser!". Ein erneutes Verfahren wird folgen.

Ampeln werden umgerüstet

GE. Moderne LED-Technik wird jetzt in verschiedene Ampelanlagen in Gelsenkirchen eingebaut. Die Stadt setzt damit die geplante Umrüstung der Lichtzeichenanlagen auf sichere Energiespartechnik weiter um. Während der Umbauzeiten sind die Anlagen nicht in Betrieb. Betroffen sind die Lichtzeichenanlagen Florastraße/Luitpoldstraße am Mittwoch, 28. Juli, Ringstraße/Wilhelm-Busch-Straße/Wickingstraße am Donnerstag, 29. Juli, und Husemannstraße/Probsteiweg sowie Husemannstraße/Kolpingstraße am Montag, 2. August. Das Referat Verkehr der Stadt Gelsenkirchen bittet um Verständnis und um besondere Vorsicht beim Befahren der Kreuzungen während der Abschaltzeiten.

„helpful art“ - Kunst „mit“ Natur

GE. Die Ausstellung „helpful art – Faszination Materie" der Diplom Designerin und Bildenden Künstlerin Angelika Noa wird vom 16. Juli bis 27. September in „der insel" Kirchstraße 6, gezeigt. Aus verschiedenen Sandsorten entstehen einmalige Strandbilder.Aus mitgebrachtem Sand von verschiedenen Stränden können auch ganz persönliche Erinnerungen festgehalten werden. Des Weiteren verarbeitet die Künstlerin Naturfunde, wie Schwemmhölzer oder erstellt Salzkristallbilder. Zur Vernissage am 16. Juli um 18 Uhr tanzt Monika Hrgota.

Lang lebe die Königin

Foto: Ralf Nattermann

Ja, es ist eine Frau, die die neue Regentschaft über die Erler Schützen für die nächsten zwei Jahre übernimmt. Carola Hagemeister holte beim Königsschießen den Vogel von der Stange. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger, Frank I., der beim Königsschießen vor zwei Jahren sichtlich aus der Fassung gebracht war, freute sich Carola I. über ihren (gewollten) Erfolg. Somit hat der Traditionsverein BSV Erle-Middelich 1896 e.V. eine Königin an der Spitze. Schon beim Schützenfest am vergangenen Wochenende hatten sich die Schützen und das Volk bei gutem Wetter und tollem Programm bestens unterhalten, sodass der Regenguss beim Königsschießen eher zweitrangig war. Der Mann an der majestätischen Seite ist übrigens Andreas Kopania, Bruder des letzten Königs Frank I.

Nachmittag für Ehejubilare mit OB Baranowski

GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski lädt in jedem Jahr Ehepaare, die ihre Goldene Hochzeit oder ein höheres Ehejubiläum (z. B. Diamantene oder Eiserne Hochzeit) gefeiert haben, zu einer Stadtrundfahrt und einem gemeinsamen Nachmittag ein. In diesem Jahr findet das Zusammentreffen der Ehejubilare am Mittwoch, 1. September, statt. Da die Stadt Gelsenkirchen nicht über alle Daten der jeweiligen Eheschließungen verfügt, können nur diejenigen eingeladen werden, von denen das Hochzeitsdatum bekannt ist. Wer also in den vergangenen Monaten 50, 60 oder mehr Jahre verheiratet war und noch keine Einladung bekommen hat, kann sich unter folgenden Rufnummern melden: 1 69-23 09 oder 1 69-21 92.

2. Kinder- & Familientag von REL

Hoch hinaus geht es für die kleinen Besucher beim Trampolin springen. Foto: REL

GE. Am Mittwoch, 4. August, macht Radio Emscher Lippe im Nordsternpark in Gelsenkirchen wieder Kinderferienträume wahr. Wer (noch) nicht in den Urlaub gefahren ist, kann sich auf Hüpfburg, Rutsche und Klettertürmen austoben, seinen Bobbycarführerschein absolvieren und beim Bungee-Running seine Kondition testen. Radio Emscher Lippe zeigt allen Besuchern dabei auch, wie beim Radio gearbeitet wird. Unsere Moderatoren André Fritz und Dirk große Schlarmann bitten wieder Kinder an das Mikrofon, um selbst einmal eine kleine Nachrichtensendung einzusprechen. Diese Kindernachrichten können die kleinen Sprecher danach auf CD mit nach Hause nehmen. Wer lieber zuhört, kann das Bühnenprogramm verfolgen und das Kindertheater bestaunen. Beim bunten Kinderschminken verwandeln sich die Kinder dann ganz wie von selbst. Neu dabei sind in diesem Jahr die JOJOS, eine Kinderband, die den ganzen Tag neue Gesangstalente sucht und viel Stimmung und gute Musik mitbringt. Alle Kinder sind am Veranstaltungstag herzlich eingeladen, am Casting teilzunehmen.Für alle Besucher des zweiten „Kinder- und Familientags" von Radio Emscher Lippe steht außerdem ein buntes Angebot aus Getränke-, Essens- und Süßwarenständen zu familienfreundlichen Preisen bereit. Der Eintritt für alle Einrichtungen und Aktionen im Nordsternpark ist selbstverständlich kostenlos. Besuchen Sie uns beim Radio Emscher Lippe-„Kinder- und Familientag" am Mittwoch, 4. August, von 12 bis 18 Uhr im Nordsternpark in Gelsenkirchen. Radio Emscher Lippe richtet den „Kinder- und Familientag" bereits zu zweiten Mal aus. Bei der Premiere vor einem Jahr war der Tag bereits ein voller Erfolg. 14.000 Besucher kamen damals auf das Gelände im Gelsenkirchener Nordsternpark.Hinweis zur Anreise: Das Kinderfest ist gut mit dem Auto über die Grothusstraße zu erreichen, hier steht der Parkplatz des Amphietheaters zur Verfügung. Per Bus: Die Linie 383 fährt vom Schloss Horst und vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof kommend die Haltestelle „Krokuswinkel" an. Der Nordsternpark ist auch mit der Linie CE56 zu erreichen (Haltestellen Nordsternpark bzw. Kranefeldstraße). In der Nähe fährt auch die Linie 396 (Gelsenkirchen Horst-Süd). Weitere Hinweise zur Anreise mit Bus und Bahn gibt es auch online auf der Seite des VRR (www.vrr.de). Mehr Informationen zum zweiten „Kinder- und Familientag" von Radio Emscher Lippe und viele Fotos finden Sie auch auf www.radioemscherlippe.de.

Seelsorge in der Kinderklinik

Pfarrerin Biermann verstärkt das Team. Foto: Privat

GE. Elisabeth Biermann verstärkt ab sofort in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen an der Adenauerallee das Team der Seelsorge. Gemeinsam mit Notburga Greulich, die schon viele Jahre als katholische Seelsorgerin in der Klinik arbeitet, bietet die evangelische Pfarrerin den Familien Unterstützung in den schwierigen Momenten der Erkrankung eines Kindes an. „Eltern sind voller Sorge, wenn ihr Kind im Krankenhaus ist. Das kostet Kraft und Nerven. Ein Gespräch kann Ängste auffangen. Die Krankenhausseelsorge ist ein offenes Angebot", sagt Elisabeth Biermann, die auch als Seelsorgerin bei der Notfallseelsorge in Gelsenkirchen arbeitet. In ihrer Gemeindearbeit in Resse und der Resser Mark hatte die Mutter zweier Töchter bereits einen Schwerpunkt in auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gelegt, „Erfahrungen, die ich in der Klinik nun gut einbringen kann."

Pkw-Fahrer rast unter Drogen durch die Stadt

Scholven. Am Mittwochnachmittag (21.) gegen 14 Uhr erwischte die Polizei bei einer Geschwindigkeitskontrolle mit einem ProViDa-Fahrzeug (Video unterstütztes Messfahrzeug der Polizei NRW.) einen 19-jährigen Gelsenkirchener, der mit 106 km/h über die Ulfkotter Straße in Scholven (zulässig 50 km/h) raste. Nachdem die Polizisten den Mann angehalten hatten, gab er zunächst fälschlicher Weise die Personalien seines Bruders an. Der Beifahrer machte jedoch widersprüchliche Angaben. Bei der Überprüfung der Personalien und Suche von Dokumenten im Fahrzeug fanden die Beamten stattdessen eine Plastiktüte mit 107 Gramm Marihuana. Der Gelsenkirchener gab jetzt seine richtige Identität an, zu dem Rauschgift äußerten sich aber weder er noch sein Beifahrer. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Außerdem führte ein Drogenschnelltest bei dem 19-Jährigen zu einem positiven Test (Kokain). Ein Arzt entnahm dem Delinquenten eine Blutprobe, das Marihuana wurde sichergestellt.

Polizei fasst Dieb

Schalke. Am Freitag (23.) um 18.30 Uhr rempelte der 25-jährige Tatverdächtige den 40-jährigen Geschädigten auf der Liebfrauenstraße an und griff nach dessen Werkzeugkoffer, den dieser in der Hand hielt. Hierbei drohte er an, ihm den Werkzeugkoffer über den Kopf zu schlagen, wenn er diesen nicht aushändige. Nachdem der Geschädigte der Forderung nachgekommen war, flüchtete der Tatverdächtige. Als der Geschädigte die Verfolgung aufnahm, warf der Tatverdächtige das Werkzeug über einen Bauzaun und flüchtete weiter über die Münchener Straße, wo er aus den Augen verloren wurde. Er konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen noch auf der Münchener Straße angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Er stand unter leichter Alkoholeinwirkung. Der Mann wurde nach erfolgter Identitätsfeststellung wieder entlassen. Das an der Abwurfstelle aufgefundene Diebesgut wurde dem Geschädigten übergeben.

Feuer beschädigt mehrere Fahrzeuge

Schalke. In der Nacht zum Montag, 26.Juli, gegen 2:30 Uhr, brannte bei einem Feuer auf einem Parkplatz an der Grenzstraße ein Autokomplett aus und beschädigte mehrere Fahrzeuge. Anwohner hatten Polizei und Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Polizeibeamten stand ein Fahrzeug bereits komplett in Flammen und drohte auf weitere geparkte Autos und einen angrenzenden Baum überzugreifen. Die Feuerwehr konnte den Brand anschließend erfolgreich bekämpfen.Aufgrund der starken Hitzeentwicklung wurden drei weitere Fahrzeuge und der Baum beschädigt. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Ursache für das Feuer vermutlich um Brandstiftung handelt. Ein Zeuge gab gegenüber der Polizei an, dass er zwei Personen beobachtet hatte, die nach einem lauten Knall von dem Fahrzeug aus zu Fuß in Richtung Bismarckstraße flüchteten. Kurze Zeit später stand das Fahrzeug bereits in Flammen. Beide Personen waren dunkel gekleidet und hatten dunkle Haare. Einer der beiden hatte die Statur eines Kraftsportlers. Die Polizei sucht deshalb Zeugen, die Verdächtiges wahrgenommen haben oder Angaben zu den Personen machen können. Hinweise bitte an die Polizei unter Tel. 3657112 oder 3658240.

Exhibitionist gefasst

Altstadt. Am Freitag (23.) hatte sich der 37-jährige Tatverdächtige auf eine Parkbank an der Bahnhofstraße gelegt. Im weiteren Verlauf holte er sein Geschlechtsteil aus der Hose und urinierte auf die Parkbank, wobei er sein Geschlechtsteil demonstrativ in die Luft hielt. Der Aufforderung seitens einer Zeugin, dies zu unterlassen, kam er nicht nach. Er ließ es weiterhin entblößt. Als er bemerkte, dass die Zeugin die Polizei rief, flüchtete er in Richtung Augustastraße. Er konnte im Rahmen der Fahndung gestellt und der Polizeiwache Süd zugeführt werden. Der Tatverdächtige stand unter Alkoholeinwirkung, ihm wurde aufgrund richterlicher Anordnung eine Blutprobe entnommen.

VHS-Programm erschienen

GE. Frisch erschienen ist jetzt das Programmheft der Volkshochschule (VHS) Gelsenkirchen für die zweite Jahreshälfte 2010. Mehr als 100 Seiten und über 530 Kurse, Seminare und Veranstaltungen laden zum Stöbern ein. Das Programm umfasst Angebote für die verschiedensten Interessen und Zeitbudgets wie etwa Kurse im Bereich der Fotografie, Sprache, Internet und Gesundheit. Auch berufsbezogene, politische oder geschichtliche Themen, Exkursionen, Gesprächskreise sowie spezielle Angebote für Ältere finden sich im neuen VHS-Programm. Das Programmheft liegt ab sofort an vielen Stellen im ganzen Stadtgebiet zur Mitnahme aus: bei Sparkassen, Banken, Buchhandlungen und Arztpraxen sowie öffentlichen Einrichtungen, im Bildungszentrum am Musiktheater, im Kunstmuseum und im Rathaus in Buer. Für Information, Beratung und Anmeldung steht das Team der VHS ab sofort unter Telefon 169 - 25 08 und 169 - 2335 sowie E-Mail vhs@gelsenkirchen.de zur Verfügung. Das Programm mit vielen zusätzlichen Informationen gibt es auch im Internet unter: www.vhs-gelsenkirchen.de. Anmeldungen sind telefonisch, persönlich und bei vielen Kursen auch schriftlich und per Internet möglich.

Polizeibeamter bei Widerstand verletzt

Erle. Am Samstag (24.) um 6.50 Uhr randalierte ein 22-jähriger Beschuldigter auf der Cranger Straße Als er sich nicht beruhigen ließ, sollte er zur Durchsetzung eines Platzverweises in Gewahrsam genommen werden. Er riss sich jedoch los und stürzte sich auf einen Beamten. Nur unter allergrößter Kraftanstrengung gelang es, den Beschuldigten in Gewahrsam zu nehmen. Bei der Auseinandersetzung wurden zwei Beamte verletzt, ein Beamter war nicht mehr dienstfähig.

Alkoholisierte Frau flüchtet nach Unfall in Garten

Neustadt. Am Donnerstagnachmittag (22.) gegen 13.30 Uhr ereignete sich im Wiehagen eine Verkehrsunfallflucht. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie eine Frau in einem vorbeifahrenden Auto zuerst einen Blumenkübel gestreift hatte und dann in ein Auto gefahren war. Die 56-jährige Gelsenkirchenerin war dann zu Fuß in einen Garten geflüchtet. Als die benachrichtigten Polizeibeamten vor Ort waren, gab der Lebensgefährte der Gelsenkirchenerin an das Auto gefahren zu haben. Er sei dabei von der Bremse abgerutscht und in das andere Auto gefahren. Obwohl die Polizisten den Lebensgefährten darauf hinwiesen, dass eine Frau die Fahrzeugführerin gewesen sein sollte, bestand der Mann auf seine Angaben. Gemeinsam ging man in den Garten, wo sich die 56-Jährige auf einer Liege befand. Sie entsprach genau der Personenbeschreibung des Zeugen. Schnell war den Polizisten klar warum der Lebensgefährte angab, gefahren zu sein. Die Frau lallte beim Sprechen und taumelte beim Gehen hin und her. Dabei stritt sie die Tat vehement ab. Einen Alkoholtest lehnte sie ab. Auf richterliche Anordnung entnahm ihr ein Arzt zwei Blutproben auf der Polizeiwache ( die Frau hatte nach ihren Angaben nach dem Unfall Bier getrunken). Ihren Führerschein stellten die Beamten sicher. Anschließend konnte sie in Begleitung ihres Freundes die Wache verlassen.

Bibliotheken:Öffnungszeiten ab August

GE. Die Zentralbibliothek und die Stadtteilbibliothek Erle ändern ihre Öffnungszeiten. Ab 1. August sind die beiden Bibliotheken dann zu folgenden Zeiten geöffnet:Die Zentralbibliothek öffnet ihre Türen von Montag bis Freitag jeweils von 11 bis 19 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 13 Uhr.Stadtteilbibliothek Erle ist am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag jeweils von 11 bis 13 und 14 bis 17 Uhr geöffnet. Am Donnerstag bleibt sie geschlossen.Die Öffnungszeiten der anderen Stadtteilbibliotheken bleiben unverändert.

Fliegerbombe entschärft

GE. Der Kampfmittelräumdienst Münster hat heute auf dem Gelsenkirchener Graf-Bismarck-Gelände eine 5-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Der in zehn Metern Tiefe liegende Sprengkörper war durch die Auswertung von Luftbildern entdeckt worden.Durch die Lage auf der abgeschlossenen Brachfläche waren weder Straßensperrungen noch Evakuierungen notwendig. Es wurde lediglich ein Umkreis von 200 Metern gesichert. Auf dem Gelände entsteht derzeit ein neues Stadtquartier am Wasser mit einer Mischung aus Wohnungsbau und Gewerbeflächen.

„Leben und Arbeiten im Ausland"

GE. Arbeitnehmer, die ihre berufliche Herausforderung im Ausland suchen, benötigen neben den erforderlichen Sprach- und Fachkenntnissen die Fähigkeit, sich den kulturellen Gegebenheiten ihrer Zielregion anzupassen. Die Agentur für Arbeit Gelsenkirchen bietet daher einen umfassenden Service zur Beantwortung aller Fragen. Aufgrund der verstärkten Nachfrage informiert die Auslandsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen der Vortragsreihe „Arbeiten im Ausland" im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Gelsenkirchen, Vattmannstraße 12. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 29 Juli, um 10 Uhr statt. Referentin ist Ann-Christin Ludwig von der Auslandsvermittlung Dortmund. Wer sich für eine Beschäftigung im Ausland interessiert, erhält dazu wichtige Informationen über Lebensbedingungen und Arbeitsmärkte, Bewerbungsmöglichkeiten und sozialversicherungsrechtliche Fragen. Außerdem kann eine persönliche Beratung vereinbart werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


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